Zürich, September 18, 2026 – Grensol hat sein nationales Innovationsprojekt mit der HEIG-VD (School of Engineering and Management Vaud), unterstützt durch Innosuisse, erfolgreich abgeschlossen. Unter dem Titel «Using Photonics to Recover Critical Materials from Automotive Shredder Residue and Mixed Plastic Waste at Substantially Reduced Carbon Emissions» wurde die photonische Verfahrenstechnologie weiterentwickelt, um wertvolle Materialien aus komplexen Abfallströmen wie Automobil-Schredderrückständen künftig effizient zurückzugewinnen.

Gemeinsam entwickelten und testeten Grensol und die HEIG-VD die Technologie anhand komplexer Abfallströme aus der Praxis. Im Zentrum des Projekts stand die Frage, wie wertvolle Materialien zurückgewonnen und gleichzeitig die mit herkömmlichen Behandlungsverfahren verbundenen CO₂-Emissionen deutlich reduziert werden können.

Im Rahmen der Zusammenarbeit haben Grensol und das Institut für Energie der HEIG-VD einen voll funktionsfähigen Photolyse-Demonstrator aufgebaut, der als Plattform für weitere Tests und Entwicklungen dient. Derzeit wird das Anwendungspotenzial der Technologie für die Aufbereitung von Elektroschrott und weiteren industriellen Abfallströmen untersucht.

Grensol bedankt sich bei Innosuisse für die Unterstützung der Schweizer Innovation sowie beim Team der HEIG-VD unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Xenia Christodoulou für die Forschungsarbeit, die technische Entwicklung und die enge Zusammenarbeit während des gesamten Projekts. Innosuisse gratulierte dem gesamten Team zu diesem wichtigen Meilenstein, würdigte die gemeinsam erzielten Fortschritte und begrüsste die Fortsetzung der Technologieentwicklung.

Mit dem Abschluss des Innosuisse-Projekts ist die technologische Entwicklung noch lange nicht beendet. Grensol arbeitet gemeinsam mit der HEIG-VD und dem Worcester Polytechnic Institute (WPI) an der Weiterentwicklung der Technologie. Diese Arbeiten werden im Rahmen der Tech Metals Challenge von SPRIND, der deutschen Bundesagentur für Sprunginnovationen, unterstützt.

In der nächsten Phase liegt der Fokus darauf, die Technologie für industrielle Anwendungen weiterzuentwickeln. Ziel ist es, noch mehr wertvolle Materialien, insbesondere kritische Metalle, aus komplexen Abfallströmen zurückzugewinnen und gleichzeitig die Abhängigkeit von herkömmlichen Behandlungsverfahren zu reduzieren.

Mit diesen Kooperationen verfolgt Grensol konsequent seine Mission: kritische Materialien zurückzugewinnen, Abfälle zu reduzieren und innovative Lösungen für eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft zu entwickeln.

Über Grensol 
Grensol wurde 2021 gegründet und ist ein innovatives Recyclingunternehmen, das sich der Herausforderung verschrieben hat, wertvolle Materialien aus hochkomplexen Abfallströmen zurückzugewinnen. Grensol hat ein neuartiges dreistufiges Verfahren entwickelt, um Metalle, Mineralien und Polymere aus Automobil-Schredderrückständen (ASR) zu extrahieren und zu zirkulären Rohstoffen wiederaufzuarbeiten. Die erste Spezialanlage des Unternehmens befindet sich in Solothurn und ist seit Anfang 2026 in Betrieb.
In Zusammenarbeit mit den Forschungspartnern HEIG-VD, ETH Zürich und Worcester Polytechnic Institute treibt Grensol die Entwicklung der Materialtrennungstechnologie für Abfälle, die derzeit verbrannt oder deponiert werden, weiter voran. Gleichzeitig sucht das Unternehmen aktiv nach neuen Industriepartnerschaften und erweitert die Anwendungsmöglichkeiten seiner Plattform – mit dem Ziel, eine Zukunft zu gestalten, in der selbst die schwierigsten Abfälle von heute in wertvolle Ressourcen umgewandelt werden können. 
Grensol wird unterstützt von Innosuisse, dem Bundesamt für Umwelt, der Klimastiftung Schweiz, der Stadt Zürich und BlueLion durch ihr KlimUp-Programm, der Stiftung Auto Recycling Schweiz, Venture Kick, dem Tech4Regen-Accelerator des EPFL Innovation Park, dem Circular Economy Transition-Inkubator von Impact Hub und der W.A. de Vigier-Stiftung.