Zürich, 3. November 2026 – Grensol freut sich bekannt zu geben, dass das Unternehmen nach der erfolgreichen Inbetriebnahme seiner ersten Industrieanlage am Standort Biberist im Kanton Solothurn sämtliche erforderlichen behördlichen Bewilligungen für den Betrieb erhalten hat. Damit erreicht das Unternehmen einen wichtigen Meilenstein auf seinem Weg, die nachhaltige Rückgewinnung wertvoller Metalle aus komplexen Recyclingabfällen industriell zu skalieren.

Damit wird ein Bewilligungsverfahren abgeschlossen, das Anfang 2024 begonnen hat. Nach einer umfassenden Prüfung der Anlage als neuartigem industriellem Konzept wurden Anfang 2025 die Baubewilligungen erteilt. Die anschliessende enge und konstruktive Zusammenarbeit mit den Behörden des Kantons Solothurn und der Gemeinde Biberist während der ersten Monate des Hochlaufs hat nun zur Erteilung sämtlicher Betriebsbewilligungen geführt. Damit ist die Einhaltung der anspruchsvollen Schweizer regulatorischen Anforderungen bestätigt.

Dem Betriebsstart ging im ersten Quartal 2026 eine intensive vierwöchige Installationsphase voraus. In dieser Zeit wurden sämtliche Hauptanlagen angeliefert und gemeinsam mit Grensols Installationspartnern und Anlagenlieferanten mechanisch und elektrisch installiert. Ein Kernteam von vier Personen arbeitete eng vor Ort zusammen und wurde von mehreren Elektrikern unterstützt. Die gesamte Installationsphase wurde von Benjamin Schuler, Betriebsleiter bei Grensol, geleitet.

Der rasche Fortschritt beim Aufbau ist im Video «4 Weeks in 15 Seconds: Our Plant Build in Time-Lapse» dokumentiert. Es zeigt eindrücklich, wie die Anlage innerhalb von nur vier Wochen von der Anlieferung der Maschinen bis zur vollständigen Installation aufgebaut wurde.

 4 Weeks in 15 Seconds: Our Plant Build in Time-Lapse

Die Inbetriebnahme begann unmittelbar nach Abschluss der Installation und wurde inzwischen erfolgreich abgeschlossen, einschliesslich sämtlicher vorgeschriebener Prüfungen durch die zuständigen Behörden. Seit Betriebsbeginn konnte Grensol bereits knapp 1’000 Tonnen Automobil-Schredderrückstände (Automotive Shredder Residue, ASR) aus Schweizer Recyclingbetrieben verarbeiten und daraus wertvolle Metalle zurückgewinnen, die andernfalls zusammen mit dem Siedlungsabfall verbrannt worden wären.

«Mit einem kleinen, fokussierten Team und der starken Unterstützung unserer Partner vor Ort konnten wir die Anlage innerhalb von nur vier Wochen installieren und anschliessend erfolgreich in Betrieb nehmen», sagt Benjamin Schuler, Betriebsleiter bei Grensol. «Das Ergebnis zeigt, was durch sorgfältige Planung, enge Zusammenarbeit und ein engagiertes Team möglich ist.»

Nach diesem wichtigen Meilenstein konzentriert sich Grensol nun auf die schrittweise Steigerung der Produktionsleistung und die weitere Optimierung der Betriebsparameter. Als nächsten wesentlichen Entwicklungsschritt plant das Unternehmen die Installation zusätzlicher KI-basierter Sortiersysteme. Diese sollen die Rückgewinnung wertvoller Metalle wie Kupfer, Aluminium und Stahl verbessern und gleichzeitig die Effizienz des gesamten Prozesses erhöhen. Damit werden die Grundlagen für einen stabilen und effizienten industriellen Betrieb geschaffen, der die lokale Industrie und die Elektrifizierung unterstützt – gerade in einer Zeit hoher Rohstoffpreise und zunehmend herausfordernder Lieferketten.

«Die erfolgreiche Inbetriebnahme und der Erhalt sämtlicher Betriebsbewilligungen sind weit mehr als der Start einer neuen Anlage. Sie zeigen, dass unsere Technologie und unser Team in der Lage sind, ein Projekt unter anspruchsvollen Schweizer regulatorischen Rahmenbedingungen von der Entwicklung in die industrielle Anwendung zu überführen. Gleichzeitig schaffen sie die Grundlage für die kontinuierliche Verbesserung unseres Prozesses und die weitere Skalierung unserer Technologie», sagt Rajiv Singhal, CEO von Grensol. «Wir sind den Behörden des Kantons Solothurn und der Gemeinde Biberist für die konstruktive Zusammenarbeit und ihre Unterstützung sehr dankbar. Unser Fokus liegt nun darauf, die Produktion schrittweise zu steigern und die Rückgewinnung kritischer Rohstoffe aus ausgedienten Materialien weiter zu verbessern.»

Grensol bedankt sich bei allen Partnern, Lieferanten, Auftragnehmern und lokalen Anspruchsgruppen, die zur erfolgreichen Umsetzung des Projekts in Biberist beigetragen haben. Ihre enge Zusammenarbeit und ihr grosses Engagement waren entscheidend für das Erreichen dieses wichtigen Meilensteins.

Mit dem Übergang in die nächste Betriebsphase bleibt Grensol seiner Mission verpflichtet, kritische Rohstoffe aus komplexen Abfallströmen zurückzugewinnen, die Kreislaufwirtschaft voranzubringen und einen verantwortungsvolleren Umgang mit natürlichen Ressourcen im industriellen Massstab zu ermöglichen.

Über Grensol 
Grensol wurde 2021 gegründet und ist ein innovatives Recyclingunternehmen, das sich der Herausforderung verschrieben hat, wertvolle Materialien aus hochkomplexen Abfallströmen zurückzugewinnen. Grensol hat ein neuartiges dreistufiges Verfahren entwickelt, um Metalle, Mineralien und Polymere aus Automobil-Schredderrückständen (ASR) zu extrahieren und zu zirkulären Rohstoffen wiederaufzuarbeiten. Die erste Spezialanlage des Unternehmens befindet sich in Solothurn und ist seit Anfang 2026 in Betrieb.
In Zusammenarbeit mit den Forschungspartnern HEIG-VD, ETH Zürich und Worcester Polytechnic Institute treibt Grensol die Entwicklung der Materialtrennungstechnologie für Abfälle, die derzeit verbrannt oder deponiert werden, weiter voran. Gleichzeitig sucht das Unternehmen aktiv nach neuen Industriepartnerschaften und erweitert die Anwendungsmöglichkeiten seiner Plattform – mit dem Ziel, eine Zukunft zu gestalten, in der selbst die schwierigsten Abfälle von heute in wertvolle Ressourcen umgewandelt werden können. 
Grensol wird unterstützt von Innosuisse, dem Bundesamt für Umwelt, der Klimastiftung Schweiz, der Stadt Zürich und BlueLion durch ihr KlimUp-Programm, der Stiftung Auto Recycling Schweiz, Venture Kick, dem Tech4Regen-Accelerator des EPFL Innovation Park, dem Circular Economy Transition-Inkubator von Impact Hub und der W.A. de Vigier-Stiftung.