Zürich, August 28, 2026 – Grensol hat ein vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) unterstütztes Projekt erfolgreich abgeschlossen. Dabei wurde ein physikalisches Trennverfahren entwickelt und validiert, mit dem sich eine hochreine Glasfraktion sowie eine kupferhaltige Materialfraktion aus den mineralischen Rückständen von Automobil-Schredderabfällen (ASR) zurückgewinnen lassen.

Eine Machbarkeitsstudie bestätigt die wirtschaftliche Tragfähigkeit einer industriellen Skalierung des Verfahrens. Zudem hat ein industrieller Glaswollehersteller Interesse an der zurückgewonnenen Glasfraktion als potenzieller Abnehmer bekundet. Damit eröffnet sich eine vielversprechende Perspektive für die kommerzielle Verwertung des Materials.

Das Projekt ist ein wichtiger Schritt, um zusätzliche Wertstoffe aus komplexen Abfallströmen zurückzugewinnen und gleichzeitig die Mengen an Abfällen zu reduzieren, die verbrannt oder deponiert werden müssen. Aufbauend auf den Ergebnissen plant Grensol, die Rückgewinnungskapazitäten auszubauen und die Anwendung des Verfahrens auf weitere Abfallströme wie Elektroschrott und Bau- und Abbruchabfälle zu prüfen.

Im August begrüsste Grensol mehr als 30 Vertreterinnen und Vertreter des BAFU am Industriestandort in Biberist. Der Besuch bot Gelegenheit, die Technologie von Grensol vorzustellen, über die Fortschritte am Standort zu informieren und sich über die Bedeutung innovativer Recyclinglösungen für die Weiterentwicklung der Schweizer Kreislaufwirtschaft auszutauschen.

Grensol bedankt sich bei allen Teilnehmenden für ihr Interesse, ihr Engagement und den konstruktiven Dialog. Die Zusammenarbeit mit Behörden und Industriepartnern ist wesentlich, um Lösungen zu entwickeln, die die Versorgungssicherheit stärken, die Ressourceneffizienz verbessern und wertvolle Materialien wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückführen.

Mit diesem Projekt treibt Grensol seine Mission weiter voran, wertvolle Materialien aus komplexen Abfallströmen zurückzugewinnen und innovative Recyclingtechnologien für eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft industriell zu skalieren.

Über Grensol 
Grensol wurde 2021 gegründet und ist ein innovatives Recyclingunternehmen, das sich der Herausforderung verschrieben hat, wertvolle Materialien aus hochkomplexen Abfallströmen zurückzugewinnen. Grensol hat ein neuartiges dreistufiges Verfahren entwickelt, um Metalle, Mineralien und Polymere aus Automobil-Schredderrückständen (ASR) zu extrahieren und zu zirkulären Rohstoffen wiederaufzuarbeiten. Die erste Spezialanlage des Unternehmens befindet sich in Solothurn und ist seit Anfang 2026 in Betrieb.
In Zusammenarbeit mit den Forschungspartnern HEIG-VD, ETH Zürich und Worcester Polytechnic Institute treibt Grensol die Entwicklung der Materialtrennungstechnologie für Abfälle, die derzeit verbrannt oder deponiert werden, weiter voran. Gleichzeitig sucht das Unternehmen aktiv nach neuen Industriepartnerschaften und erweitert die Anwendungsmöglichkeiten seiner Plattform – mit dem Ziel, eine Zukunft zu gestalten, in der selbst die schwierigsten Abfälle von heute in wertvolle Ressourcen umgewandelt werden können. 
Grensol wird unterstützt von Innosuisse, dem Bundesamt für Umwelt, der Klimastiftung Schweiz, der Stadt Zürich und BlueLion durch ihr KlimUp-Programm, der Stiftung Auto Recycling Schweiz, Venture Kick, dem Tech4Regen-Accelerator des EPFL Innovation Park, dem Circular Economy Transition-Inkubator von Impact Hub und der W.A. de Vigier-Stiftung.